Chronik

Vorwort

Die nun vorliegende, auf die letzten 20 Jahre zurückblickende Chronik ist ein Versuch, dem Leser unseren Club ein wenig näher zu bringen. Der Verfasser hat unter tatkräftiger Mithilfe des Präsidenten aus bestehenden Unterlagen und aus eigenen Erinnerungen einen Rückblick zusammengestellt. Das Ziel war nicht eine lückenlose Aufreihung der Jahre und Ereignisse. Es schien uns jedoch wichtig einige Meilensteine darzustellen, wie der Club gegründet wurde und welche, teils holprigen Wege begangen werden mussten, bis unsere tolle Tennisanlage in Ihrer vollen Pracht entstand. Auf Vollständigkeit der Chronik kann daher kein Anspruch erhoben werden und es mögen uns diejenigen Leser verzeihen, welche in diesem Bericht nicht, oder nicht mit den ihnen zustehenden Ehren bedacht wurden.

1983: Das Gründungsjahr

Auf Einladung der Initianten: Hans Ammann, Arthur Bhend, René Menotti, Elisabeth und Ernst Wuhrmann fand am 9. Mai 1983 um 20:00 Uhr die Gründungsversammlung des TCW im «disponiblen Raum des Kindergarten Lüss» statt. 46 Interessenten nahmen an der ersten GV des TCW teil. Alle fünf Initianten stellten sich für eine Charge im Vorstand zur Verfügung. Als erster Präsident wurde Ernst Wuhrmann gewählt. Die Mitgliederbeiträge wurden von der GV auf Sfr. 20.-- für Aktive und auf Sfr. 10.-- für Junioren festgelegt.

1984: Die erste Jahresrechnung, der erste Tennisplatz

An der GV vom 13. Februar 1984 zählte der TCW bereits 64 A- Mitglieder, davon 7 Junioren. Die erste Jahresrechnung zeigte Einnahmen von Sfr. 3'212.80 und Ausgaben Sfr. 1'408.75. Der Mitgliederbeitrag wurde neu auf Sfr. 270.-- für Aktive und Sfr. 135.-- für Junioren festgelegt. Für Sfr. 10'880.-- wurde vom TC Winterthur-Versicherungen für das Jahr 1984 der Aussenplatz 6 auf den Tennisanlagen der damaligen Groval AG untergemietet. Gleichzeitig wurde von der GV der Abschluss eines Mietvertrages mit der Groval AG über den Aussenplatz 6 für die Jahre 1985 und 1986 in der Höhe von Sfr. 12'500.-- / Jahr genehmigt.

1985: Die Geburt von TCW - Veranstaltungen

Das Winter - Plauschturnier fand schon damals statt, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt als heute, nämlich am 27. April. Der heute berühmte, institutionalisierte «Doppel-Plausch» hiess damals noch Grillabend und wurde nur an je zwei Abenden im Juni und August durchgeführt. Die Clubmeisterschaft hiess damals noch Herbstturnier.

1987: Einreichung des Projektes Rietsamen

Noch im Jahre 1983 lehnte die Gemeindeversammlung eine Eingabe des FC Wiesendangen über die Erweiterung der Sportplatzzone mit 203 zu 33 Stimmen ab. Zusammen mit dem TCW reichte der FC Wiesendangen ein neues Projekt ein, welches auf die Bedürfnisse beider Clubs abgestimmt war.

1988: Die Abstimmung

Eine wichtige Zeit in der Entwicklung des TCW: Im Juni 1988 stimmte die Gemeindeversammlung mit 191 zu 15 Stimmen der Umzonung von 2,2 ha in eine Freihaltezone zu. Sechs Monate später wurde das Projekt selbst mit einem Bruttokredit von 2,41 Millionen Franken genehmigt. Verschiedene Einsprachen verzögerten jedoch den sofortigen Baubeginn.

1990: Der Baubeginn

Der grosse Tag des TCW: Am 15. August 1990 erfolgte der offizielle Spatenstich und damit die letzte Phase zur Existenz einer zeitgemässen Sportanlage Rietsamen und damit einer perfekten Tennisanlage.

1991: Die Eröffnung der Sportanlage Rietsamen

Am 5. Juli 1991 um 15:00 Uhr wurde die Anlage (Plätze 1 und 2) offiziell und festlich eröffnet und den Präsidenten der beiden Clubs die Schlüssel übergeben. Die ersten Ballwechsel auf den eigene Tennisplätzen! Was für ein tolles Gefühl! 1991 zählten wir 185 Mitglieder (91 Aktive, 63 Schüler/Junioren, 31 Passive). Die Mitgliederbeiträge betrugen damals Sfr. 350.-- für aktive Einzelmitglieder und Sfr. 600.-- für Paare.

1992: Ein neuer Präsident und die Farben des TCW

Anlässlich der GV vom Februar 1992 trat der verdiente Präsident des TCW, Ernst Wuhrmann zurück und übergab das Zepter einer jüngeren Kraft. Bert Frei führte den TCW im Sinne eines «Clubs für alle Mitglieder». Heute fühlen sich sowohl die sportlich ambitionierten, wie auch die mehr der Geselligkeit frönenden Mitglieder wohl in «ihrem» TCW. Erstmals wurden ab der Saison 1992 auch die Farben des TCW mit einer Herrenmannschaft in der Interclubmeisterschaft vertreten.

1993: Bau der Plätze 3 - 5

Als weiterer Meilenstein in der Geschichte des TCW betrachten wir den Bau der Plätze 3 – 5. Mit der Erweiterung der Tennisanlage auf fünf Plätze war die Möglichkeit geschaffen sämtlichen Ansprüche aller Mitglieder zu genügen. Neben den offiziellen sportlichen Wettbewerben wie die ICM und die Clubmeisterschaft, gab es nun mehr als genügend Platz für die Tenniskurse, den Doppel-Plausch und viele andere attraktive Anlässe.

2002: Der TCW wächst

Im Jahr 2002 zählten wir bereits 238 Mitglieder (132 Aktive, 41 Schüler/Junioren, 65 Passive). Eine höchst erfreuliche Entwicklung Vergleich zu anderen Clubs von welchen viele eine gegenläufige Tendenz aufweisen. Das ist aber auch ein Beweis der Zufriedenheit der Mitglieder und für die gute Mischung und die angenehme Atmosphäre: Wir sind ein attraktiver Club!

2003: 20 Jahre TCW

Blättern wir nochmals zurück: Im Jahre 1992 sind wir mit einer einzigen Herrenmannschaft in die Interclubsaison gestartet. Im Jubiläumsjahr 2003 vertreten zwei Damen- und fünf Herrenmannschaften die Farben des TCW. Der Club ist jedoch nicht nur sportlich gereift. Der TCW ist heute ein allseits anerkannter, erfolgreicher Tennisclub welcher seinen Mitgliedern in sportlicher, aber auch in gesellschaftlicher Hinsicht alle Möglichkeiten bietet. Der Dank des Verfassers geht deshalb an alle Personen welche im Vorstand das Bild des heutigen TCW prägten, aber auch an alle Mitglieder welche vor und hinter den Kulissen tätig waren.

Der Verfasser: Michael Roth, Juni 2003

2003: Jubiläumsfeier 20 Jahre TCW

Das 20-jährige Jubiläumsfest war sicher der gesellschaftliche Höhepunkt im Vereinsjahr des TCW im Jahr 2003.

Spotlight-Chronik 1983 - 2003
Im Mai 1983 wurde der Tennisclub Wiesendangen unter der Präsidentschaft von Ernst Wuhrmann gegründet. Nachdem zuerst mit einem gemieteten Tennisplatz in Rümlang der Spielbetrieb aufgenommen wurde, entwickelte sich der TCW in den folgenden Jahren zuerst ab 1991 mit zwei Plätzen und dem Clubhaus bei der Sportanlage Rietsamen in Wiesendangen und schliesslich unter der Präsidentschaft von Bert Frei ab 1993 mit drei zusätzlichen Plätzen kontinuierlich.

Mit der Realisierung der ersten beiden Tennisplätzen wurde der Grundstein für eine positive sportliche und gesellschaftliche Entwicklung im TCW gelegt, welche sowohl durch die Zunahme der Anzahl der Vereinsmitglieder als auch durch die Anzahl der angebotenen Trainings und Kurse sowie durch die steigende Zahl der Interclub-Mannschaften zum Ausdruck gekommen ist. Damit einhergehend entwickelte sich eine zeitgemässe Infrastruktur und eine gute, tragfähige Organisation.

Die positive Entwicklung des TCW in den letzten 20 Jahren und der gute aktuelle Zustand des nunmehr gereiften Vereins boten die günstige Grundlage für ein ganz tolles Jubiläumsfest im Sommer 2003. Durch den enormen Einsatz des Jubiläums-Ok’s unter der Leitung von Jürg Lamprecht und den weiteren Mitgliedern (Regina Blättler, Ueli Erni, Bruno Fröhlich, Gaby Held, Paul Hungerbühler und Charly Litschy) sowie der tatkräftigen Mitarbeit der verschiedenen Interclubmannschaften durften wir am 21. Juni 2003 einen abwechslungsreichen Anlass erleben.

Auszug aus "Netzroller" 2004
(Verfasser: Carola Schill/Georg Merkli)

2008: 25 Jahre TCW...und aktueller denn je!

Mit einem grandiosen Fest beging der Tennisclub Wiesendangen sein 25-jähriges Bestehen.

Gestartet wurde die Jubiläumsfeier am frühen Nachmittag mit einem spassigen Sport- und Spielparcours für Jung und Alt. Nebst einem amüsanten Hindernislauf für geschickte Wasserträger - natürlich hat da das berühmte Loch im Eimer nicht gefehlt! - haben sich die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. auch mit Seilspringen, Dart, Golfbälle einlochen und Punkteschiessen auf ein Fussballtor messen können. Weniger sportlich Ambitionierte konnten sich bei den verschiedenen Denksportaufgaben oder auch bei den Schätzfragen profilieren und Punkte sammeln.

Am frühen Abend trafen sich Clubmitglieder und Gäste - insgesamt über 120 Personen - zum Apéro, um sich gegen 19.30 Uhr im grossen Festzelt einzufinden und sich mit einem guten Nachtessen verwöhnen zu lassen. Nach ein paar kurzen aber launigen Begrüssungsworten durch OK-Chef Walter Hönes und Clubpräsident Albert Frei sowie der gelungenen Vorstellung des Komikers Reto Müller "CabaReto" - sein Programmteil "heroldische" Verse über spezielle Ereignisse und Highlights in unserem Clubleben hat ganz besonders Anklang gefunden - durfte schliesslich das üppig dotierte Dessertbuffet gestürmt werden.

DJ Shary hat anschliessend mit seiner Musikzusammenstellung ganz offensichtlich den Geschmak seines Publikums getroffen. In bester Stimmung wurde denn auch bis in die frühen Morgenstunden hinein fröhlich gefeiert, viel gelacht und ausgeflippt getanzt. Bilder: Fotogalerie

2009/10: Clubhaus-Umbau und -Erweiterung

Am 24. April 2010 konnte bei strahlendem Wetter das neu umgebaute und erweiterte Clubhaus „Tennis-Träff“ offiziell eingeweiht werden.

Über 100 geladene Gäste fanden sich gegen die Mittagszeit zum festlichen Einweihungsapéro auf dem Clubareal des Sportplatzes Rietsamen ein. Auch Gemeindepräsident Kurt Roth, Hochbauvorstand Peter Huss, Gemeindeschreiber Hanspeter Höhener und weitere Mitarbeiter der Gemeinde Wiesendangen liessen es sich nicht nehmen, die unter Federführung von Architekt Peter Holm (square one architekten, Winterthur) ausserordentlich gut gelungene Modernisierung und Erweiterung des Tennis-Clubhauses in Augenschein zu nehmen. Am anschliessenden "Nachmittag der offenen Tür" haben auch zahlreiche Gäste aus der Region und interessierte Einwohner von Wiesendangen die Gelegenheit für eine Besichtigung genutzt.
Bilder: Fotogalerie

2013: Rücktritt von Präsident Bert Frei

Generalversammlung 21. Februar 2013 / Dorftrotte Wiesendangen

In der Chronik des TCW steht: Anlässlich der GV vom Februar 1992 trat der verdiente Präsident des TCW, Emst Wuhrinann, zurück und übergab das Zepter einer jüngeren Kraft. Mit jüngerer Kraft bist Du gemeint, Bert.

Lieber Bert
Du hast den TCW über 20 Jahre präsidiert und massgebend mitgeprägt. Während Deiner Präsidentschaft hat sich der TCW sehr gut entwickelt. Beispielsweise:

- 1993: Bau der Plätze 3- 5
- Kontinuierliche Zunahme der Mitglieder (Aktiven, Schüler/Junioren)
- Zunahme der IC-Mannschaften auf 10 Mannschaften
- Durchfdhrung der Clubmeisterschaften
- Durchführung von Tenniskursen für Junioren/Schüler und Erwachsene
- 2009/2010: Clubhaus Umbau
- Austragung von Turnieren, wie beispielsweise die Stadtmeisterschaft

Als Präsident war es Dir stets ein Anliegen, dass der TCW ein Club für alle Mitglieder ist, dass sich sowohl sportlich ambitioniertere als auch andere Mitglieder im TCW wohl fühlen. In diesem Sinne waren Dir auch die gesellschaftlichen Anlässe ein Anliegen und hast Du mit Bedauern zur Kenntnis nehmen müssen, dass gewisse Anlässe in den letzten Jahren - wie der Doppelplausch, das Eröffnungsturnier oder der Chlausanlass - in der heutigen Zeit nicht mehr einen so guten Anklang fanden, wie das früher der Fall war. Andererseits durften wir während Deiner Präsidentschaft im gesellschaftlichen Bereich auch legendäre Anlässe, wie das 20- und 25-jährige Jubiläum feiern.

Grundlage für alle gelungenen Anlässe sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich war die Bereitschaft und die Motivation der einzelnen Mitglieder des Vereins sich einzubringen, mitzugestalten und mitzuhelfen. Dieser Umstand war Dir stets bewusst.

Begleitet wurdest Du während Deiner Präsidentschaft vom Vorstand aus von

5 Vizepräsidenten,
4 Quästoren,
4 Spielleitern 1,
4 Spielleitern 2,
5 Juniorenspielleitern und
4 Anlagechefs.

Manche dieser Vorstandsmitglieder versahen und versehen ihre Chargen seit Jahren, was aus meiner Sicht als ein klares Indiz für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Vorstand zu werten ist. Dies ist nicht selbstverständlich.

Wenn ich mit diesen paar Stichworten zurückblicke, kann ich sagen, dass Deine Präsidentschaft ausgesprochen erfolgreich war. Der TCW ist heute in sehr guter Verfassung und dies ist massgebend Dein Verdienst. Du hast während Deines langjährigen Wirkens in x-stündiger Arbeit dazu beigetragen, dass der TCW in personeller und sportlicher Hinsicht sehr erfolgreich ist. Dazu verfügen wir über Infrastrukturen, für welche wir rundum benieden werden.

Grundlage für Deine Erfolge war ein gutes Gespür für das Notwendige und das Machbare im richtigen Moment. Es war und ist nicht Deine Sache, Schnellschüsse zu produzieren, kurzfristigen Strömungen nachzugeben. Vielmehr ging es darum zu schauen, wo müssen wir etwas machen, wo müssen wir nichts machen, wo wollen wir etwas machen und mit wem machen wir es. Dabei hast Du es sehr gut verstanden, klar zu sein. Man wusste woran man ist und das war gut.

Bei all Deinen Entscheiden ist Dir sicherlich Deine sportliche und Deine allgemeine Lebenserfahrung sowie Dein Gespür im Umgang mit verschiedenen Gruppen und Interessen entgegengekommen. Diese Erfahrung wird sicherlich fehlen. Auch Dein gekonnter Umgang mit Behörden ist nicht leicht zu ersetzen.

Wie Du vielleicht bemerkt hast, gibt es viel Anlass, Dir für Deinen Einsatz und Deine grosse Arbeit für den TCW zu danken. Dies wollen wir denn auch tun. Wir, die Mitglieder des TCW, sind Dir dankbar und wir bedanken uns bei Dir herzlich.

Persönlich möchte ich Dir auch danken für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Die Arbeit zwischen uns war stets von gegenseitigem Vertrauen, von Verständnis und Offenheit und freundschaftlicher Verbundenheit geprägt. Dafür meinen besten Dank.

Georg Merkli (Vizepräsident)

2014: 1. TCW Jassturnier

am Freitag 31.01.14 um 18:00 trafen sich 17 Teilnehmer, darunter 4 Frauen zum 1. Jassturnier in unserem Clubhaus

(Organisiert von Herbert Kolb mit tatkräftiger Unterstützung durch René Hess)
 
Herbert eröffnete den Jassabend mit einem Apero. Die Jasstische waren bereits vorbereitet, sodass nach kurzer Erklärung der Spielregeln das Turnier gestartet werden konnte. Die Regeln: 1 Runde à 8 Spiele - es wird alles einfach gezählt und es wird nicht gewiesen - nach jeder Runde wird neu ausgelost.

Kaum war das erste Spiel fertig, schon hörte man die ersten Erklärungen, warum das Spiel gut oder auch nicht gut gelaufen ist. Alle Teilnehmer waren so richtig im Jassfieber, sodass auch schon mal so richtig auf den Tisch geklopft wurde. Bevor es in die 2. Runde ging, hörte man schon das erste Händeklatschen für den ersten Match... Das Jassfieber wurde immer grösser und jeder schaute auf die Liste, wer wieviele Punkte pro Runde erspielt hatte. Nach 4 Runden gab es eine Verschnauf- und Essenspause mit heissem Fleischkäse und Kartoffelsalat. Zum Kaffee gabs auch etwas Süsses.

Vor der Siegerehrung hat sich Bert Frei im Namen aller für die Initiative und Organisation bei Herbert Kolb bedankt und alle Teilnehmer haben das mit einem kräftigen Applaus bestätigt.
 
Insgesamt wurden 7 Runden gespielt. Der Sieger wurde mittels Durchschnitt aller Spiele ermittelt. Alle Teilnehmer konnten einen Preis mit nach Hause nehmen.

Die Rangliste:
 
1. Hönes Walter  Pkt. 659
2. Keel Michael Pkt. 646
3. Hess René Pkt 642
als 4. klassierte sich Vogel Brigitte Pkt. 641 als beste Frau